So gelingt die effiziente Nutzung von Videokonferenzen

Michael Helmbrecht, Chief Product Officer, Lifesize
Datum: 6. März 2018

Guten Morgen zusammen. Vielen Dank, dass Sie heute dabei sind. Ich habe das Vergnügen, Ihnen Michael Helmbrecht vorzustellen, den Chief Product Officer hier bei Lifesize, und wir senden live über unseren eigenen Webcast, das ist ein ziemlich cooler Streaming-Service, den wir anbieten, mit dem wir hier unsere ganz eigene Plattform nutzen können. Also, vielen Dank, dass Sie heute da sind, Michael.

Vielen Dank für die Einladung. Schön, hier zu sein.

Unbedingt. Also, heute sprechen wir mit unseren Zuschauern darüber, wie Sie das Chaos kontrollieren und das Optimum aus Video-Meetings herausholen. Michael, Sie sind schon ziemlich lange in diesem Bereich tätig, oder?

Ja, 10 Jahre.

Wow, das ist wirklich lange. Sie haben also miterlebt, wie Meetings sich weiterentwickelt haben und sich von mehr oder weniger persönlichen Treffen zu Video entwickelt haben. Also erzählen Sie uns doch ein wenig von den Dingen, die sich Ihrer Beobachtung nach in den letzten 10 Jahren oder sogar noch länger verändert haben, und wir knüpfen dann einfach daran an.

Klar. Ich denke, Videokommunikation kann eine bahnbrechende Technologie sein, wenn die Leute Zugang dazu haben und sie mühelos und mit allen nötigen Personen nutzen können. Und das ist wirklich der größte Faktor, der sich in verändert hat, seit ich in diese Branche gekommen bin. Die Technologie ist so viel zugänglicher geworden, und es ist so viel leichter, sie bereitzustellen und zu nutzen – nicht nur intern, sondern auch mit Kunden, Partnern und Menschen außerhalb Ihres Unternehmens, mit denen Sie sprechen müssen –, dass es wirklich die Art und Weise verändert hat, wie die Technologie genutzt werden kann. Sie kann jetzt als alltägliches Kommunikations-Tool eingesetzt werden, das die Leute eigenständig verwenden können, ohne dass jemand alles einrichten muss.

Man braucht keine vier IT-Leute.

Ja, und das ist die große Veränderung. Als ich in dieser Branche angefangen habe, war die Qualität, die wir bei Lifesize geliefert haben, beeindruckend, und heute ist das sogar noch mehr der Fall. Aber auch wenn unsere Benutzerfreundlichkeit super ist – der Stand der Technologie erforderte, dass man viele komplexe Dinge tun musste – lange Nummern wählen, IP-Adressen und dergleichen. Das schränkte wirklich die Nutzbarkeit ein, besonders bevor man es über einen Cloud-Service machen konnte. Es schüchterte die Leute ziemlich ein, aber das ist jetzt praktisch alles ein Ding der Vergangenheit. Ich meine, ich kann eine Einladung an jemanden senden, damit diese Person mich anruft oder einem Meeting von mir beitritt, und diese Person kann einfach innerhalb von Sekunden über einen Browser beitreten und muss überhaupt nichts tun. Ganz plötzlich ist man in einem Anruf, der interaktiver und in höhere Qualität abläuft als alles, was man je zuvor gesehen hat. Und es ist einfach kinderleicht.

Absolut. Sie haben hier ja einige Dinge bezüglich Benutzerfreundlichkeit erwähnt und dass man das IT-Personal, oder wen man sonst damit beauftragt, nicht damit belasten muss. Erzählen Sie uns doch ein wenig über unsere Lösung und darüber, wie diese Benutzerfreundlichkeit wirklich den Rhythmus und die Produktivität von Meetings transformiert. Jetzt kann jeder Benutzer einfach dazustoßen. Wir haben ein paar Leute hier mit uns im Raum, und die sehen sich den Stream völlig mühelos an. Ich kann sehen, wie Sie auf eine Schaltfläche klicken, und schon ist es da. Können Sie uns erklären, inwiefern diese Benutzerfreundlichkeit für ein Unternehmen gesteigerte Produktivität bedeutet?

Das ist eine tolle Frage. Wir bei Lifesize sind wirklich überzeugt, dass Benutzerfreundlichkeit und einfache Nutzbarkeit und Wartung innerhalb eines Unternehmens wichtiger sind als alles andere. Und wir investieren eine beträchtliche Menge an Zeit und Geld in Dinge wie den Aufbau von Design-Teams für die User Experience und in Forschung und Entwicklung dazu, wie wir die Dinge für einen neuen Benutzer einfach und intuitiv gestalten können – für die Gäste, die ich zu einem Anruf einlade, und die diese Technologie womöglich noch nie in ihrem Leben genutzt haben. Sie haben vielleicht FaceTime auf dem Telefon mit ihrer Familie genutzt, aber in einem beruflichen Kontext mit Technologie auf Unternehmensniveau nutzen sie bisher Webkonferenzen und Audiokonferenzen und wussten einfach noch gar nicht, dass das so einfach und machbar für sie sein kann. Das kann wirklich ein aufschlussreiches Erlebnis sein. Und wir sind nach wie vor in der Frühphase, was die Verbreitung als alltägliche Mainstream-Technologie angeht. Dieses Bewusstsein und dieses Potenzial stehen hinter dem, was wir heute bereitstellen. Und es gibt eine derart große Möglichkeit für Unternehmen, einige der Tools, die sie nutzen, zu konsolidieren. Die meisten Unternehmen haben im Schnitt immer noch etwa vier verschiedene Technologien, die sie für die Echtzeitkommunikation nutzen, also z. B. ihre Audiokonferenzverträge und ihre Webkonferenzverträge. Sie haben vielleicht alte Videokonferenz-Geräte, die sie vor 10 Jahren gekauft haben, die in der Ecke Staub fangen und die niemand nutzt, und sie schöpfen nicht einmal annähernd das volle Potenzial davon aus. In der Regel besteht dabei ein starker interner Fokus und Gebrauch – dabei ist so viel mehr möglich. Aber wir glauben, das Entscheidende dabei ist, den Leuten die Benutzung so leicht wie nur irgend möglich zu machen. Das heißt, die Einführungsbarriere zu eliminieren, das einschüchternde Element, das die Leute daran hindert, es zu nutzen. Man muss es den Nutzern außerdem leicht machen, mit jedem zu kommunizieren, mit dem sie in Kontakt kommen – nicht nur innerhalb ihrer Unternehmen, sondern auch mit ihren Kunden und Partnern, sodass es jedes Mal ein Erfolg ist. Und das tun wir vor allem über ein wirklich gutes User Experience Design, aber auch, indem wir uns Technologien und Konsortien wie WebRTC zunutze machen, das ist eine fünf Jahre alte Technologie, die Teil von Google Chrome ist. Damit können wir einiges machen und darauf aufbauen, sodass ich jemanden zu einem Meeting einladen kann, und diese Person kann dann einfach einen Link anklicken, der für ihren Browser nativ ist, und muss sich um nichts kümmern. Das kann ein ziemlich überwältigendes Erlebnis für die Leute sein. Das Wesentliche dabei ist, dass es wirklich kinderleicht sein muss und so gut, dass ich es wieder benutzen möchte. Ich muss es lieber nutzen, als mich in mein Auto zu setzen und für ein Meeting ans andere Ende der Stadt zu fahren. Und ich will es definitiv besser machen, als in einem Audiokonferenz- oder Webkonferenz-Anruf zu sitzen, wo man zwar Video hat, aber die Benutzung die reinste Qual ist. Genau darum geht es.

Super. Also ja, Sie haben ein paar Dinge über die Anwendungen und den Einsatz von WebRTC-Technologie erwähnt, aber vielleicht können wir auch auf das Konferenzraum-Erlebnis eingehen. Ich weiß, dass es viele Lösungen auf dem Markt gibt. Ich meine, es gibt wahrscheinlich 10 verschiedene Wettbewerber, die ebenfalls im Bereich Videokonferenzen tätig sind. Wie heben wir uns davon ab, speziell im Konferenzraum?

Nun ja, der Kern des Ganzen – quasi die Geheimzutat – ist, dass wir hervorragende Videotechnologie liefern, die leicht zu benutzen ist. Und für uns fängt es wirklich im Konferenzraum an, ganz gleich, ob das ein kleines Besprechungszimmer ist, ein kleiner Ort, den Sie in der Ecke eines offenen Raums freiräumen, Ihr Vorstandszimmer oder irgendetwas dazwischen. Wir haben eigens für diesen Zweck sichere Geräte entwickelt, die sich als Verbindungsgerät mit unserem Service verbinden – quasi wie Ihr Nest-Thermostat oder Ihr FitBit –, und Sie müssen sich einfach keine Gedanken darum machen. Die Software wird automatisch aktualisiert, alle Verzeichnisse sind synchronisiert, es gibt zentralisierte Verwaltungsberichte für die IT. Es ist also wirklich ein Kinderspiel: Sie sind vernetzt und brauchen sich keine Gedanken zu machen. Die Leute können es einfach nutzen, und es ist ein Benutzererlebnis, das dem entspricht, was sie von ihren Laptops oder Mobiltelefonen her kennen. Damit verschwinden quasi jeglicher Schulungsbedarf und die Barrieren in Bezug auf Nutzung und Wartung. Aber der andere Aspekt liegt noch eine Ebene tiefer – es steckt branchenführende, unglaubliche Video- und Audiotechnologie darin. Dazu gehören zum Beispiel hervorragende Lautsprecher mit unglaublicher Klarheit, Kameras mit echter Fernsehqualität und Codierung, um ein großartiges Benutzererlebnis zu schaffen.

Wie jetzt gerade zu sehen. Wir tun gerade genau das.

Richtig, wir nutzen unsere Produkte und unseren Service, um das hier zu tun. Und wir kombinieren all das in Unternehmensprodukten, die sicher sind und verwaltete Lebenszyklen haben. Und das bedeutet, dass wir Kunden haben, die unsere Produkte in der Regel sechs, sieben, in manchen Fällen sogar zehn Jahre lang betreiben.

Was ebenfalls wirklich beeindruckend ist, wenn man sich heute die Mobiltelefonhersteller ansieht und bedenkt, dass die Leute alle sechs bis zwölf Monate das Smartphone wechseln. Und da sagt man sich: „Hey, wenn ich dafür Geld ausgebe, dann wird mir dafür ein wirklich guter Lebenszyklus geboten und ich kann wirklich den vollen Wert meiner Investition ausschöpfen.“

Genau, und es ist vorhersehbar, es funktioniert immer. Da wird nicht gerade ein Virenscan ausgeführt. Es ist auch kein Kit, das Sie selbst integrieren müssen oder bei dem Sie jemand anderen brauchen, der Produkte von vielen verschiedenen Herstellern zusammenbastelt – und Sie können nur hoffen, dass es langfristig funktioniert.

Sie müssen sich im Konferenzraum keine Sorgen um den „Blue Screen of Death“ und dergleichen machen.

Und wenn man versucht, aus Verbrauchertechnologien eine Unternehmenslösung zu bauen, dann ist das Ganze nur so gut wie das schwächste Glied – also das Verbrauchergerät, das Sie dort installiert haben. Das können Sie dann vielleicht zwei oder drei Jahre lang nutzen, während unsere Produkte in Verbindung mit unserem Service routinemäßig sechs, sieben und mehr Jahre halten. Dabei haben Sie auch weniger Ärger aber globalen Support für jedes Element, von einem einzigen Anbieter. Bei anderen Lösungen muss womöglich die Technik zwei oder dreimal ersetzt und überholt werden, in einem Zeitraum, in dem unsere nur ein einziges Mal überholt werden muss. Das sind nicht nur die Gesamtbetriebskosten, wenn wieder und wieder etwas Neues gekauft werden muss. Dazu kommen noch jedes Mal das Störelement im Zusammenhang mit Neukauf und Integration und der komplexere Support, Das bedeutet also, wenn wir die Hardware und die Software und den Service haben, die alle eigens entwickelt und perfekt miteinander verbunden sind, dann haben wir weitaus bessere Gesamtbetriebskosten und einen höheren Nutzwert als alles, was es sonst auf dem Markt gibt.

Definitiv. Da wären noch ein paar Sachen, bevor wir Schluss machen, einfach ein kleiner Überblick oder eine Zusammenfassung dazu, wie Video Konferenzräume verändert.

Na ja, ich denke, es ist eine bahnbrechende Technologie, und was sich geändert hat, ist, dass die Qualität hervorragend sein kann, und genau das bieten wir. Das Entscheidende dabei ist, es unglaublich benutzerfreundlich zu machen, nicht nur intern, sondern auch extern, und außerdem kompatibel mit dem, was die Leute haben, sodass sie genug Schutz haben. Es geht also nicht nur darum, die eigenen Mitarbeiter für die Kommunikation untereinander auszustatten. Sie können vielmehr mit ihren Kunden und Partnern sprechen und mit wem immer sie auch sonst noch extern kommunizieren müssen – und das ist es, was die Technologie allgegenwärtig macht. Das ist es, was dazu führt, dass die Menschen es auch nutzen. Dann ist es nicht mehr etwas, das die IT den Leuten aufdrängen muss, sondern etwas, wovon die Leute sagen: „Wow, das ist so viel besser als das, was ich bisher gemacht habe. Es ist so viel besser als ein Telefongespräch. Es ist so viel besser als eine Webkonferenz.“ So eliminiert es das Chaos, indem es Ihnen erlaubt, Geld, das Sie für Audiokonferenzen oder Webkonferenzen ausgeben, in einer einheitlicheren Technologie zu konsolidieren, die diese Funktionen beinhaltet, und Ihnen zudem auch einfach eine erheblich bessere Kommunikation bietet. Dann setzen sich die Leute womöglich nicht ins Flugzeug und fliegen zu einem Meeting oder fahren nicht ans andere Ende der Stadt. Dann sagen sie vielleicht: „Das kann ich von meinem Schreibtisch oder vom Konferenzraum aus erledigen, und es wird super, ohne dass ich meine Zeit verschwenden oder Abstriche bei der Qualität machen muss.“

Okay, ich glaube, uns geht langsam die Zeit aus, aber vielen herzlichen Dank, Michael, dass Sie sich heute mit uns zusammengesetzt und darüber gesprochen haben, wie man das Chaos in den Griff bekommen und sicherstellen kann, dass mit Reisen und dergleichen niemand Zeit verschwendet. Wir würden gerne mehr darüber von Ihnen hören – nochmals vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Ich wünsche Ihnen allen einen tollen Tag.

Vielen Dank für die Einladung. War mir eine Freude.

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